News

News Mehrwertsteuer per 01.01.2018

Ab 01.01.2018 gelten folgende Mehrwertsteuersätze

Normalsatz 7.7% (bisher 8.0%)

Sondersatz 3.7% (bisher 3.8%)

Reduzierter Satz 2.5% bleibt unverändert

 

Rechnungsstellung

Massgebend für den anzuwendenden Steuersatz ist nicht das Datum der Rechnungsstellung, sondern der Zeitpunkt / Zeitraum der Leistungserbringung. Das Datum bzw. der Zeitraum der Leistung muss aus der Rechnung klar ersichtlich sein.

Bitte beachten Sie, dass die Fakturierung der Leistungen, welche im Jahr 2017 erbracht wurden, abgeschlossen sein müssen, bevor die Leistungen des neuen Jahres (2018) verrechnet werden können.

Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf bezüglich den zu liefernden Unterlagen für den Jahresabschluss und lassen Sie das Buchhaltungssystem mit den neuen Sätzen anpassen, bevor Sie mit dem Buchen im Jahr 2018 beginnen.

News Steuerpflicht von ausländischen Unternehmen

Steuerpflicht von ausländischen Unternehmen in der Schweiz

Ab dem 01.01.2018 entsteht die Mehrwertsteuerpflicht für ausländische Unternehmen in der Schweiz, sobald diese im Inland Leistungen gegen Entgelt erbringen und gleichzeitig weltweit einen Umsatz von CHF 100'000 erwirtschaften.

 

Beispiel:

Die Firma A mit Sitz in Colmar (F) erbringt europaweit Serviceleistungen und erzielt in der Schweiz im Jahr 2018 einen Umsatz von CHF 50'000, in den übrigen europäischen Länder CHF 500'000. Die Firma A wird in der Schweiz steuerpflichtig, muss in das Mehrwertsteuer-Register eingetragen werden und die Mehrwertsteuer abrechnen.

 

Vertretung

Wir unterstützen Sie bei der Abklärung, ob die Voraussetzungen für die Mehrwertsteuerpflicht erfüllt sind. Wir übernehmen die Registrierung bei der Mehrwertsteuer und erledigen für Sie die Erstellung und Einreichung der periodischen MWST-Abrechnungen.

News Steuern

Ab 2018 startet der internationale automatische Informationsaustausch mit dem Ziel, grenzüberschreitende Steuerhinterziehungen zu verhindern. Ausgetauscht werden unter anderem Daten zu Bankkonten, Wertschriften und Versicherungspolicen. Betroffen sind in der Schweiz ansässige Privatpersonen und juristische Personen, die beispielsweise über ein Bankkonto in einem EU-Land verfügen.

 

Am 1. Januar 2017 sind in der Schweiz die gesetzlichen Grundlagen für diesen Austausch in Steuersachen in Kraft getreten. Damit soll die grenzüberschreitende Steuerhinterziehung verhindert werden.

 

Ab dem Kalenderjahr 2018 erhalten die schweizerischen Steuerbehörden in einem automatisierten Verfahren Auskünfte über ausländische Bankkonten (sowie Konten bei kollektiven Anlageinstrumenten und Versicherungsgesellschaften) und deren Inhaber. Der Steuerverwaltung des Kantons Bern werden künftig auch nicht deklarierte Konten im Ausland bekannt gegeben.

 

Bis zum ersten Datenaustausch im Jahr 2018 können Sie bisher nicht deklarierte Bankkonten und Liegenschaften bei der Steuerverwaltung des Kantons Bern mit einer straflosen Selbstanzeige bekanntgeben. Eine straflose Selbstanzeige ist nur so lange möglich, bis die Steuerverwaltung die entsprechenden Informationen via automatischen Informationsaustausch erhalten hat. Sollte die Steuerverwaltung die Informationen schon vorher in der Datenbank der Eidgenössischen Steuerverwaltung abgerufen haben, wird die so entdeckte Steuerhinterziehung gebüsst. Sie können einmal im Leben eine straflose Selbstanzeige machen. Damit verhindern Sie die Busse im Zusammenhang mit dem Aufdecken der Steuerhinterziehung sowie eine allfällige Strafanzeige wegen Steuerbetrugs.

 

Sind neben Bankkonten im Ausland auch ausländische Liegenschaften bisher nicht deklariert worden, dann ist es wichtig, dass Sie in der einmaligen straflosen Selbstanzeige auch darauf hinweisen.

Änderungen Steuerklärung 2016

Höherer Abzug bei Kinderdrittbetreuung

Bisher: Kantonal konnte man bisher CHF 3'100.00 für Kinderdrittbetreuungskosten abziehen, sofern das Kind unter 14 Jahren ist und im gleichen Haushalt lebt. 

Neu: Der jährliche Abzug wurde erhöht, neu kann man nachgewiesene Kosten für Drittbetreuung von maximal CHF 8'000.00 in Abzug bringen. Voraussetzung ist die Angabe der betreuenden Person bzw. der Kindertagesstätte.

 

Neuer Abzug bei Aus- und Weiterbildung

Bisher: bis zum 1. Januar 2016 mussten zwischen Aus- und Weiterbildungskosten unterschieden werden, da nur die Kosten der Weiterbildung abzugsfähig waren, jedoch nicht die Kosten der Ausbildung. 

Neu: ab dem Jahr 2016 können auch die Ausbildungskosten in Abzug gebracht werden, jedoch ist der Abzug neu auf CHF 12'000.00 pro Jahr begrenz

 

Begrenzung des Fahrkostenabzugs 

Bisher: Alle Steuerpflichtigen im Kanton Bern, welche einen längeren Arbeitsweg haben und das Auto benutzen, konnten die ganzen effektiven Kosten (Anzahl km x CHF 0.70) abziehen. 

Neu: Ab dem Jahr 2016 ist der Fahrkostenabzug zwischen Wohn- und Arbeitsort kantonal auf CHF 6'700.00 und auf Bundesebene auf CHF 3'000.00 beschränkt. Somit können kantonal max. 44km mit dem Auto in Abzug gebracht werden. Sofern Sie einen längeren Arbeitsweg haben, werden die Mehrkosten gestrichen.

Gründung der ME4YOU IMMO GmbH

Wir haben uns aufgespalten. Per 01.01.2017 wurde die ME4YOU Immo GmbH gegründet. Wechseln Sie mit Klick auf das Logo direkt zur Homepage der ME4YOU Immo GmbH.